Inhouse Seminare

In­hou­se Se­mi­na­re

Wir halten eine Reihe von Seminaren, Seminarreihen und Projekten für Sie bereit, die Sie als ein auf Ihre Gruppe oder Ihr Team abgestimmtes Angebot buchen können. Bitte betrachten Sie die unten angeführten Beispiele als exemplarisch veranschaulichend.

Außerdem dürfen wir darauf hinweisen, dass jedes der offen ausgeschriebenen Seminare auch als (an die spezifische Situation angepasste) Inhouse-Maßnahme gebucht werden kann. Natürlich haben wir auch weitere Themen im Angebot – wir freuen uns über Ihre Anfrage!

Praxisseminar

Inhalte

  • Aktueller Wissenstand zum Thema Demenz
  • Ursachen für Verhaltensveränderungen – mehr als eine Demenz
  • Demenz-Anzeichen erkennen
  • Einschätzungsinstrumente kennenlernen
  • Umweltstressoren im Blick haben: Anpassungen im Wohn- und Arbeitsumfeld, Beeinträchtigungen kompensieren

Zielgruppe

Mitarbeitende aus der ambulanten oder stationären Behindertenhilfe

Methoden

  • Vermittlung von Grundlagenwissen mit Arbeitsunterlagen
  • Erprobung von Screening-Instrumenten
  • Übung mit Fallbeispielen (Film)
  • Erfahrungsaustausch
  • Reflexion von Anwendungsmöglichkeiten und Umsetzungsmöglichkeiten
  • Diskussion und Praxistransfer

Gebühr
1.200,00 € pro Seminartag, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Menschen mit Lernschwierigkeiten (frühere Bezeichnung: geistige Behinderung) haben im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung ein vielfach höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Dies trifft insbesondere auf Menschen mit Down Syndrom zu. Jede/r Dritte in der Altersgruppe 50-60 Jahre wird davon betroffen sein. Die dadurch einhergehenden Verhaltensveränderungen verursachen häufig Konflikte mit Arbeitskolleg/-innen oder Mitbewohner/-innen. Betreuungskräfte bringen diese Verhaltensänderungen zunächst nicht mit einer Demenzerkrankung in Verbindung und erreichen in ihrer pädagogischen Arbeit häufig die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Das Goethe Zitat: „Man sieht nur, was man weiß“, ist keine leere Formulierung, sondern verweist auf den Umstand, dass uns nur Dinge auffallen können, über die wir Hintergrundwissen besitzen. Dieses Hintergrundwissen zu Ursachen, Symptomen und zur Diagnostik einer Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten wird vermittelt und mit konkreten Einschätzungsinstrumenten ergänzt.

Das Thema Umweltstressoren ist Bestandteil des Basiswissens in der Begleitung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die individuelle Umweltkompetenz wird durch eine Demenzerkrankung zunehmend beeinträchtig und die Reaktionen auf Umweltstressoren häufig als Verhaltensauffälligkeiten wahrgenommen. Hier geht es um Umweltanpassung und Aspekte der baulichen Gestaltung.

Das Seminar basiert auf den aktuellen Erkenntnissen und Erfahrungen speziell aus den internationalen Forschungsfeldern und die Inhalte werden praxisnah vermittelt. Die Teilnehmer/-innen erhalten umfangreiche Arbeitsmaterialien für den Einsatz in ihrem Arbeitsfeld.

Gruppengröße:
Das Seminar ist in der Regel für eine Gruppengröße bis 15 Teilnehmer/innen geeignet.

aktiv sein – dabei sein – genießen

Inhalte

  • Den Facetten der Aufgaben des Alltags auf der Spur: von notwendig bis manchmal lästig und gleichzeitig wichtig und wertvoll
  • Im Kochen und bei all den anderen Aufgaben des Alltags: Die Aktivitäts- und Beteiligungs-möglichkeiten in Ihrem Betrieb erschließen und fördern
  • Alltagsintegrierte Förderung und Aktivierung, darauf kommt es an: Die Stufen der Beteiligung
  • Spontanität und Kreativität sind das Salz in der alltagsintegrierten Förderung und Aktivierung
  • Die Haltung ist wichtig: „So wenig Unterstützung wie möglich“
  • „Ich mach‘s auf meine Art!“ – Bewohner/innen und Gäste und ihre Gewohnheiten
  • So sorgen Sie dafür, dass Hygiene und Sicherheit gewährleistet sind
  • Das Seminar kann für ein oder zwei Tage konzipiert werden

Zielgruppe

  • Mitarbeitende, Angehörige und Interessierte in stationären Hausgemeinschaften, ambulant betreuten Wohngemeinschaften, selbstverantworteten Wohngemeinschaften und in der Tagespflege

Methoden

  • Fachliche Inputs und Hintergrundinformationen
  • Praxis- und Fallbeispiele
  • Gemeinsam aktiv werden und neue Erfahrungen sammeln
  • Reflexion und Erfahrungsaustausch

Gebühr
1.200,00 € pro Seminartag, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Viele Menschen halten hauswirtschaftliche Arbeiten nur für Beiwerk des Pflegealltags in Einrichtungen für ältere und für demenziell veränderte Menschen. Doch bieten sie viele Möglichkeiten für eine bewohnerorientierte Alltagsgestaltung. Jeder Mensch braucht das Gefühl, Sinnvolles zu tun und seine Fähigkeiten zur Anwendung bringen zu können. Hiervon hängen die Zufriedenheit und das Wohlbefinden des Einzelnen entscheidend ab. In der Zubereitung von Mahlzeiten, im Service beim Essen, in den Arbeiten rund um die Pflege und Gestaltung der Wohnräume stecken ungeahnte Chancen, Bewohner einzubinden. Hier können in einer ansonsten aufgabenfreien Umgebung von ihnen Aufgaben und Funktionen erfüllt sowie neue Aktivitäten entwickelt werden. Wir unterstützen Teams und Einrichtungen dabei, den Alltag und hauswirtschaftliche Arbeiten als Ressource für eine personzentrierte Begleitung von alten und demenziell veränderten Menschen systematisch zu erschließen und in Handeln umzusetzen.
Gruppengröße:
Das Seminar ist in der Regel für eine Gruppengröße bis 15 Teilnehmer/innen geeignet.

Für und mit BewohnerInnen kochen und Mahlzeiten gestalten

Inhalte

  • Genießen ist immer möglich! Und gehört in allen Lebenslagen mit dazu!
  • Gesunde, altersgerechte Ernährung und Genießen sind kein Wiederspruch
  • (Gemeinsam) Aktiv sein ermöglichen: beim Planen, Vorbereiten, Kochen und den Arbeiten rund um die Mahlzeiten
  • Nützliches: Rezepte, Ausstattung, Praxistipp
  • Mahlzeiten: Was beim Essen alles eine Rolle spielt und gestaltet werden kann

Zielgruppe

  • Mitarbeitende, Angehörige und Interessierte in stationären Hausgemeinschaften, ambulant betreuten Wohngemeinschaften, selbstverantworteten Wohngemeinschaften und in der Tagespflege

Methoden

  • Fachliche Inputs und Hintergrundinformationen
  • Gemeinsames Kochen und Essen
  • Reflexion der gemeinsamen Aktivitäten
  • Erfahrungsaustausch

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Wie kann alles "rund ums Essen" zu einer sinnstiftenden, sozialen Aktivität werden? Wie inszenieren wir die Mahlzeiten als Höhepunkte des Tages? Selbst dort, wo aktives Tun demenziell veränderter Menschen prinzipiell möglich wäre – beispielsweise in Wohngruppen und Hausgemeinschaften – fehlt es häufig an Ideen, um die Bewohner aktiv in die Planung, den Einkauf, die Zubereitung und die Gestaltung der Essenssituation einzubeziehen. "Unsere Bewohner können einfach nicht mehr kochen", heißt es dann oft. Aber ist das nicht eine Schere im Kopf? Eine Herausforderung stellen freilich unruhige, umherlaufende oder auch bettlägerige Menschen dar. Doch selbst hier ist vieles möglich, wenn man bereit ist, ungewohnte Wege zu gehen. Im Seminar werden wir gemeinsam nach kreativen Lösungen suchen, damit das Essen zurecht als "Erotik des Alters" bezeichnet werden kann.
Gruppengröße:
Das Seminar ist in der Regel für eine Gruppengröße bis 15 Teilnehmer/innen geeignet.

Handlungskompetenzen im Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Demenz

Inhalte

  • Herausforderndes Verhalten – wer fordert wen, wie und wodurch heraus?
  • Ansätze, das Verhalten von Menschen mit Demenz zu verstehen
  • Rahmenempfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten und entsprechende Assessments
  • Kriseninterventionsmöglichkeiten
  • Rahmenbedingungen sowie Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit herausforderndem Verhalten

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Szenische Darstellung durch die Referentin
  • Demenz-Balance Modell
  • Einzel- und Kleingruppenarbeit
  • Theorie-Input

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz ist eine höchst anspruchsvolle und komplexe Aufgabe.
Pflegende und Begleitende, gleich ob auf beruflicher, familiärer oder ehrenamtlicher Basis, werden jeden Tag mit Fragen und Problemen konfrontiert, für die es nur selten pauschale Lösungen gibt. Gerade bei herausforderndem Verhalten, wie dem ständigen und scheinbar sinnlosen "Irgendwohin-Wollen" von Menschen mit Demenz, stoßen viele an ihre Grenzen.
Denn, was sagt man einem 86 Jahre alten Herrn, der sich immer wieder verabschiedet und erklärt, er müsse jetzt nach Hause, da seine Mutter auf ihn wartet?
Was soll man tun mit einer 82 Jahre alten Frau, die unruhig über den Wohnbereich läuft und meint, unbedingt zu ihren Kindern zu müssen?
Wie kann man den fast 90-jährigen Landwirt beruhigen, der nicht davon abzuhalten ist, die Kühe von der Weide zu holen?
Was sagt man der Frau, die immer wieder nach ihrem verstorbenen Ehemann fragt?
Schwierige Fragen, auf die es keine leichten und vor allem keine einheitlichen Antworten gibt. Das macht viele Pflegende und Begleitende hilflos. Dennoch gibt es Möglichkeiten, aus diesem Dilemma herauszukommen: Die Beschäftigung damit, wie Menschen mit Demenz ihre Situation erleben, der Blick auf die hinter dem Verhalten liegenden Bedürfnisse und die Reflexion des eigenen Verhaltens. All das können Ansatzpunkte sein, herausforderndem Verhalten angemessen zu begegnen und die individuell "richtigen" Antworten zu finden.

Atem – Körper – Klang

Inhalte

  • Leitgedanken der Sterbebegleitung
  • Mögliche begleitende Symptome des Sterbeprozesses
  • "Spiritualität" in der Sterbebegleitung
  • Zugang finden über nonverbale Kommunikation
  • Nähe und Distanz
  • Initialberührung
  • Atem- Körper-Klangarbeit

Zielgruppe

Alle beruflichen oder ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einer stationären Pflegeeinrichtung oder einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praktische Übungen
  • Erfahrungsaustausch

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Personen, die andere Menschen in deren Sterben begleiten (wollen), sind oft unsicher, wie sie das am besten tun können. Was, wenn keine Kommunikation mehr über Sprache möglich ist? Wie kann der Sterbende dann erreicht, was kann ihm dann gegeben werden? Und: Was kann der oder die Begleiter*in tun, um die eigene Unsicherheit zu überwinden, sich zu entspannen und ganz für den Sterbenden da zu sein?
In dem Seminar werden wir körperorientierte Wege kennen lernen, mit denen sowohl der Sterbende unterstützt als auch die Begleitperson gestärkt und befähigt wird, ihre Aufgabe wahrzunehmen. Eine besondere Rolle werden dabei der Atem und der Klang spielen.
Unser Atem ist das Bindeglied zwischen Körper und Seele. Alle seelischen Vorgänge, alle Gefühlsregungen und Blockaden spiegeln sich in unserer Atmung wieder. Atemkonzentrierte Körperarbeit ist sehr kraftvoll, weil sie uns einen direkten Zugang zu verborgenen Energiequellen eröffnet. Diese Quellen sind über Sprechen oder über den Verstand nicht zu erreichen.
Klänge wirken tief entspannend, bauen Stress und Ängste ab und vermitteln Urvertrauen. Klangarbeit ist eine Methode, die den Menschen gleichzeitig physisch, mental, emotional und seelisch anspricht.
In diesem Seminar verbinden wir Atem und Klang für die gezielte Ansprache innerer Körperbereiche, wir stärken unsere Wahrnehmungsfähigkeit, lernen die Sprache und den Ausdruck unsers Körpers besser kennen und können Empathie für den zu Begleitenden ohne Worte vermitteln. Dem gleichen Ziel dienen Initialberührungen, die wir ebenfalls kennen lernen und erproben werden.

Seminar für Betreuungskräfte

Inhalte

  • Rolle der Betreuungskräfte
  • Sich ausdrücken, kommunizieren und sinnstiftend betätigen können – Möglichkeiten über Bewegung, Tanz, Musik, Malen und Gestalten, Erzählen, Alltagsarbeiten, Gärtnern, Entspannung und mehr
  • Alltagsaktivierung von Männern
  • Aktivierung bei Bettlägerigen
  • Entspannungs- und Bewegungsgeschichten

Zielgruppe

  • Betreuungsassistenten und Alltagsbegleiter*innen sowie
  • alle anderen Personen, die in der Einrichtung (Pflegeheim, Tagespflege) oder in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft für die Aktivierung und Betreuung der Bewohner*innen zuständig sind

Methoden

  • Praktische Übungen aus den Bereichen Bewegung, Tanz, Musik, Malen und Gestalten, Erzählen, Alltagsarbeiten, Gärtnern, Entspannung und mehr
  • Fachliche Hintergrundinformationen
  • Planung von Aktivitäten in der Einrichtung oder ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Gebühr
2-Tagesseminar: 2.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

In den meisten stationären Pflegeeinrichtungen sind mittlerweile Betreuungsassistenten und/oder Alltagsbegleiter tätig. Sie können den pflegebedürftigen und demenziell veränderten Bewohner*innen neue Möglichkeiten sinnstiftender Aktivität eröffnen. Hierzu benötigen sie fundierte und vor allem praktische Kenntnisse über eine Vielzahl von Aktivitäten und Möglichkeiten des Tuns. Diese werden in dem zweitägigen Seminar anschaulich vermittelt – vor allem durch das konkrete Tun der Teilnehmer*innen.
Die im Seminar behandelten, vorgestellten und erprobten Aktivitäten werden auf den konkreten Bedarf und die spezifischen Möglichkeiten der jeweiligen Einrichtung ausgerichtet. Dazu erfolgt im Vorfeld der Veranstaltung eine kleine Analyse, in der Anforderungen, Wünsche, Rahmenbedingungen und Ressourcen der Einrichtung erhoben werden. Aus dem Seminar heraus werden Ideen und konkrete Vorhaben für die Praxis des Heims entwickelt. Nach Möglichkeit sollen diese in der letzten Arbeitseinheit der Veranstaltung mit den für die Betreuungsangebote verantwortlichen Personen der Einrichtung (und den Teilnehmer*innen) besprochen werden.
Das Seminar ist als 2-Tagesseminar ausgelegt. Die beiden Tage können en bloc oder mit einer Pause dazwischen (Praxisphase) gebucht werden.

In schwierigen Situationen deeskalierend handeln

Inhalte

  • Gewaltauslösende Situationen
  • Deeskalationsstufen I-VII
  • Verbale Deeskalationstechniken
  • Eigenschutz

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Übungen
  • Filme
  • Theorie-Input
  • Folien, Skripte,...

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Im hektischen Alltag von Pflege und Betreuung entstehen zahlreiche krisenhafte Situationen, in denen es auch zu sprachlicher und körperlicher Gewalt kommen kann. Das professionelle Deeskalationstraining stellt ein Instrument dar, das hier schnelle Hilfe bietet. Gearbeitet wird mit sieben Deeskalationsstufen, die folgerichtig aufeinander aufbauen.
Begonnen wird mit strukturellen Faktoren, die die Gefahr krisenhafter Zuspitzungen im Vorfeld zu vermindern oder zu vermeiden helfen können. Darauf folgt die Arbeit an den inneren Einstellungen der Seminarteilnehmer*innen. Dabei geht es nie um die Korrektur von Fehlern, sondern um konkrete Hilfen. Das Verständnis der Ursachen von Aggressionen ist dabei eine weitere Stütze. Verbales Deeskalationstraining hilft, wenn eine Situation trotz aller vorhergehenden Bemühungen zu eskalieren droht. Sichere Annäherung, sowie einfache Abwehr und Lösetechniken geben Sicherheit in schwierigen Situationen. Fixierung ist immer das allerletzte Mittel. Die Deeskalationsstufe 7 ist ein Nachsorgekonzept.
Ziel ist es, die Teilnehmer*innen zu befähigen, potenziell eskalierende Situationen zu erkennen und geeignete deeskalierende Maßnahmen zu ergreifen.

Bewegungsanleitung in Heimen, Tagesstätten und Betreuungsgruppen

Inhalte

  • Was ist eigentlich Bewegung und welche Formen gibt es?
  • Weniger ist mehr!
  • Was passt zu wem?
  • Wie kann Bewegung mit Spaß und Motivation in Tagesabläufe, in der Einzel- oder Gruppenarbeit eingebracht werden?
  • Bewegungsgeschichten, die alle Sinne ansprechen
  • Anspannen – Entspannen – Loslassen – Wohlfühlen – Muskelaufbau
  • Koordinationsübungen und Walking im Sitzen und Laufen

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praktische Übungen
  • Einsatz von Klang
  • Ausarbeiten von individuellen Anleitungen für Ihr Haus bzw. die Gruppen

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Mit jedem Atemzug bringen wir Leben in unseren Körper. Jedes Ein- und Ausatmen, Heben und Senken des Brustkorbes, jeder Lidschlag, jedes Mund öffnen, jedes Lachen bedeutet Bewegung. All dies setzt viele Prozesse in uns in Betrieb und wir können so einen Zustand des Wohlfühlens erlangen.
Bewegung ist in jeder Form eine hervorragende Sache für das Körperempfinden, für unsere körperlichen Kräfte und für unser seelisches Wohlbefinden – und das für alle Menschen! Wir sollten es so oft wie möglich tun und jeder so, wie es ihm möglich ist.
Gemeinsame Bewegung erfüllt auch eine soziale Funktion und kann gemeinschaftsfördernd wirken.
Alte und demenziell veränderte Menschen haben meist wenig Möglichkeiten zur Bewegung oder finden von sich aus keinen Zugang dazu. Zahlreiche Begleiter*innen dieser Menschen stellen sich unter Bewegung große Aktivitäten vor, die im Alltag der Pflege und Betreuung aber kaum zu realisieren sind. So kann es zu einem Bewegungsdefizit bei den alten Menschen kommen.
Nicht um große Aktivitäten, sondern um ganz einfache und kleine, ohne Probleme in den Alltag zu integrierende Bewegungsübungen wird es aber in unserem Seminar gehen: Unter Anleitung morgens beim Aufstehen die Zehen zappeln zu lassen, die Füße zu kreisen oder sich mit den Fingern die Backen zu kneten, sich in der Gemeinschaft zu Klängen, Liedern und Geschichten zu bewegen: Das alles tut gut! Und dazu lassen sich alte und demenziell veränderte Menschen auch motivieren. Wie? Auch das wird Inhalt dieses Seminars sein, bei dem das praktische Tun und Ausprobieren im Mittelpunkt steht.

Nichtsprachliche Kommunikation und Interaktion mit allen Sinnen

Inhalte

  • Was macht eine Interaktion zu einer Interaktion?
  • Über welche Ebenen teilen sich uns Menschen mit beeinträchtigter Sprache und kognitiver Beeinträchtigung mit?
  • Wie kann mit ihnen trotzdem in einen lebendigen Austausch gegangen werden?
  • Müssen wir dafür eine andere Sprache lernen?
  • Wie funktioniert eine nicht-sprachliche Kommunikation?
  • Welche Voraussetzungen ermöglichen eine gelingende Interaktion?

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Videobeispiele aus der Studie IMAS
  • Praktische Übungen zu verschiedenen Kommunikationsformen
  • Videografie und Reflektion
  • Paar- und Gruppenarbeit

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Das menschliche Miteinander ist geprägt vom gegenseitigen Austausch, einem sich Mitteilen und der Teilhabe am Leben des Anderen. Weil dies so ist, reden wir mit unserem Partner, unseren Kindern, den Nachbarn, dem Kollegen oder beim Friseur. Wir teilen miteinander, was uns bewegt – Tiefgründiges oder ganz Alltägliches. Was aber, wenn die Sprache abhanden kommt?
Es ist kein Geheimnis, dass Worte nur ein kleiner Teil unseres Mitteilungsrepertoires sind und doch erleben viele Begleiter von Menschen mit Demenz es als massive Verunsicherung, wenn die Begegnung nicht mehr von den Worten getragen ist. Für den Menschen mit Demenz bedeutet dies oftmals ein Abgeschnitten werden vom Austausch mit der Umwelt und ein Versinken in der Sprachlosigkeit.
Doch es geht auch anders! Das Praxisseminar basiert auf den Erfahrungen aus der Begleitung demenziell veränderter Menschen und auf den Ergebnissen des Forschungsprojektes "Interaktion mit allen Sinnen" (Beobachtungsstudie der Demen Support Stuttgart).
Es will Pflegende und Begleitende für eine nicht-sprachliche, eine Interaktion mit allen Sinnen sensibilisieren und befähigen.

Sozialbiografie und Demenz

Inhalte

  • Lebensbedingungen am Ende des zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit
  • Politisches Klima und kulturelle Umbrüche in den 50er und 60er Jahren
  • Gesellschaftliche Normen und Moralvorstellungen
  • Lebensgewohnheiten, Kultur und Freizeit der damals jungen Menschen
  • Zeitzeugnisse

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Film- und Tondokumente
  • Erfahrungsaustausch
  • Zeitzeugenberichte

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Personen, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs sowie unmittelbar danach in Deutschland Kinder waren, treten jetzt in eine Lebensphase, in der sich die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu bekommen, erhöht.
Um älteren verwirrten Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen, bedarf es guter Kenntnisse über deren jeweils individuellen Biografien – und damit auch eines Wissens über zeithistorische und soziale Verhältnisse, in die ihr Leben eingebettet war und ist. Denn all dies zusammen formt einen Menschen und hat bis ins hohe Alter Einfluss auf seine seelisch-geistige und körperliche Befindlichkeit sowie auf die Art und Weise, wie er seine individuelle Lebensgeschichte begreift und verarbeitet.
Oft jedoch besitzen die wesentlich jüngeren Begleiterinnen und Begleiter – seien sie beruflich oder ehrenamtlich tätig – kein oder nur wenig Wissen über frühere Zeiten.
Das Seminar will ihnen daher ein facettenreiches Bild über die Lebensbedingungen der unmittelbaren Nachkriegszeit sowie über die enormen gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche, die sich in den 50er und 60er Jahren in Deutschland vollzogen, vermitteln.
Wie erlebten heute ältere und alte Menschen die letzten Tage des Krieges und das Leben in den Trümmerlandschaften Deutschlands? Wie gestaltete sich der Alltag in den Besatzungszonen und welchen Einfluss auf das Lebensgefühl hatte in der jungen BRD das „Wirtschaftswunder“? Welche kulturellen Einflüsse – Stichworte Rock’n’Roll, Schmalztolle und Petticoat – waren prägend? Wie verbrachte man seine Freizeit und wie ging man mit den Moral- und Sexualvorstellungen in dieser Zeit um?
All diese und weitere Fragen sollen in dem Seminar auf anschauliche Weise behandelt werden. Denn wenn wir uns ein möglichst klares Bild von den Lebensgewohnheiten und -umständen der heute älteren Menschen in ihrer Kindheit und Jugend verschaffen, erweitern wir unsere Möglichkeiten, zu ihnen Zugang zu erhalten. Und wir erlangen einen Wissensschatz für die ganz alltägliche Kommunikation und eine gute Grundlage für biografisch orientierte Angebote der Aktivierung.

Einführung in Stressbewältigung durch Achtsamkeit nach Jon Kabat-Zinn

Inhalte

  • Achtsamkeit in Theorie und Praxis
  • Stress und Stressbewältigung

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praktische Übungen

Gebühr
2-Tagesseminar 2.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Das Seminar vermittelt über einfach anwendbare Übungen einen Einblick in das Potential der Achtsamkeit und in Methoden der "Stressbewältigung durch Achtsamkeit" nach Jon Kabat Zinn.
Achtsamkeit ist eine einfache und wirkungsvolle Methode um Stress abzubauen und körperliches und psychisches Wohlbefinden zu fördern.
Durch Meditations- und Körperwahrnehmungsübungen wird es erlernbar, seine gewohnten (Re-)Aktionsmuster bewusster wahrzunehmen und den eigenen Umgang mit Stress zu verändern.
Auf diese Weise eröffnet das Achtsamkeitstraining einen Weg zu mehr Gelassenheit, Klarheit und Akzeptanz, so wie zu innerer Ruhe und Kraft.
Ein bewährter Ansatz ist das von dem amerikanischen Biologen Jon Kabat-Zinn entwickelte MBSR-Programm (Mindfulness-Based Stress Reduction, deutsch: Stressbewältigung durch Achtsamkeit). Im Seminar können die Teilnehmer*innen einen ersten Eindruck von diesem Programm gewinnen.

Ja, geht denn das

Inhalte

  • Auch Menschen mit Demenz haben sexuelle Bedürfnisse
  • Liebe, Sexualität, Zärtlichkeit... Worum geht es?
  • Positiver Umgang mit der Sexualität in der Begleitung von Menschen mit Demenz
  • Möglichkeiten und Grenzen der Begleiterinnen und Begleiter

Zielgruppe

  • Berufliche Mitarbeiter*innen aus Heimen, Tagesstätten, Betreuungsgruppen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften
  • Bürgerschaftlich engagierte Mitarbeiter*innen

Methoden

  • Theorie-Input
  • Diskussion
  • Erfahrungsaustausch
  • Übungen
  • Fallbeispiele

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Jeder Mensch – und zwar unabhängig von seiner seelischen, geistigen und körperlichen Befindlichkeit – hat das Recht auf Sexualität.
In Bezug auf die Sexualität sehr alter und/oder pflegebedürftiger Personen herrscht in der Öffentlichkeit jedoch weitgehende Unkenntnis und Schweigen. Dies umso mehr, wenn es um die Sexualität demenziell veränderten Personen geht. Noch heute werden Menschen mit Demenz – vor allem auch in stationären Einrichtungen – sexuelle Bedürfnisse oft schlichtweg aberkannt bzw. ihnen Möglichkeiten vorenthalten, diese zu befriedigen.
Sexuell "anstößiges" Verhalten stellt viele Pflegende vor oft unüberwindliche Hürden und hat nicht selten etwas Angsteinflößendes und Unheimliches – eben weil es sich so ungeschminkt zeigt und bei Pflegenden häufig eigene, tief verinnerlichte Normen verletzt.
Zugleich wird von Pflegenden meist erwartet, sich als asexuelle Wesen zu begreifen oder sich "professionell" zu verhalten, d.h. angesichts sexueller Verhaltensweisen von älteren Personen möglicherweise bei sich selbst hochkommende Gefühle wie Angst, Empörung oder Wut einfach wegzustecken. Besonders bedrohlich werden kann es für Pflegende, wenn sie sich als Opfer sexuellen Missbrauchs und sexueller Übergriffe durch ältere Menschen erleben und dies aus Scham oder Furcht anderen nicht mitteilen können.
Auch für Frauen und Männer mit Demenz beinhaltet Sexualität nicht allein den Geschlechtsakt, sondern eine Vielzahl von Ausdrucksformen und Möglichkeiten der intimen Begegnung. Ziel des Seminars ist es, unterschiedliche Aspekte und Facetten von Sexualität bei Personen mit Demenz zu beleuchten, um Pflegenden und Betreuenden ein umfassenderes Verständnis für deren Bedürfnisse zu ermöglichen. Behandelt werden auch Möglichkeiten und Grenzen von Pflegenden, diesen Bedürfnissen angemessen zu begegnen und – besonders auch in Konfliktsituationen – menschlich und fachlich angemessen zu reagieren. Ein weiterer Schwerpunkt wird sich daher mit der Frage befassen, welche Möglichkeiten in stationären Einrichtungen und im Pflegealltag zur Verfügung stehen, um sexuellen Bedürfnissen älterer verwirrter Personen positiv zu begegnen.
Körperliche Alterungsprozesse und das Nachlassen geistiger Fähigkeiten beinhalten nicht automatisch das Erlöschen von Gefühlen und lustvollem Begehren. Im Gegenteil: gerade die Gefühlswelt und das sinnliche Erleben gewinnen im fortschreitenden Verlauf einer Demenz zunehmend an Bedeutung.

Aktivitäten für Männer mit Demenz

Inhalte

  • Männerspezifische Interessen
  • Männer ansprechen und motivieren
  • Ideenentwicklung zu männerspezifischen Angeboten (in Einrichtungen, zuhause)
  • Projektplanung

Zielgruppe

  • Berufliche Mitarbeiter*innen aus Heimen, Tagesstätten, Betreuungsgruppen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften
  • Bürgerschaftlich engagierte Mitarbeiter*innen

Methoden

  • Theorie-Input
  • Erfahrungsaustausch
  • Projekt- und Aktivitätsplanung
  • Praktisches Erproben

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Die Besonderheit von männlicher Lebensführung und Interessen zeichnet sich auch bei Menschen mit Demenz als spannende Herausforderung für die Beteiligten aus. Viele Männer gehen im weiblich dominierten Feld von Pflege und Betreuung mit ihren Bedürfnissen und Interessen unter. Oft fehlt es einfach an Ideen, wie und mit welchen Angeboten man Männer ansprechen, motivieren und "abholen" kann. Das Ziel dieses Seminars ist es, geeignete Angebote für Männer mit Demenz zu entdecken und zu entwickeln. Bezugspunkt ist dabei die konkrete Situation und Praxis der Seminar-Teilnehmer*innen.

Kreative Begegnungsmöglichkeiten im Alltag

Inhalte

  • Kreative Begegnungsmöglichkeiten in den Alltag einbringen
  • Gestaltung kreativer Angebote im Alltag
  • Voraussetzungen für kreative Begegnungsmöglichkeiten und -angebote
  • Kennenlernen einfacher kreativer Techniken
  • Anpassen der Möglichkeiten an die konkrete Situation in der eigenen Einrichtung

Zielgruppe

  • Mitarbeiter*innen in Einrichtungen der Altenhilfe
  • Seniorenbegleiter*innen
  • Angehörige von Menschen mit Demenz
  • Bürgerschaftlich engagierte Begleiter*innen
  • Betreuungsassistent*innen

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praktische Übungen und Erprobung
  • Reflektion der Erfahrungen
  • Arbeitsgruppen

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Künstlerische und kreative Zugangswege haben sich mittlerweile vielerorts in der Begleitung von Menschen mit Demenz etabliert. Sie finden meist in speziellen Gruppenangeboten statt. Ausgehend von dem Gedanken, dass vor allem der Alltag der Menschen lebendig sein und alle Sinne anregen sollte, wird in dem Praxisseminar nach Möglichkeiten gesucht, Erfahrungen aus der künstlerischen Therapie in den Alltag zu integrieren, um ihn in diesem Sinne anregend zu machen. Die Annäherung an einen von kreativen Begegnungen durchdrungenen Alltag erfolgt über gemeinsame Lernprozesse – sowohl theoretisch, als auch praktisch erprobend. Das Seminar richtet sich an alle in einer Einrichtung tätigen Berufsgruppen, bürgerschaftlich engagierte Mitarbeiter*innen und Angehörige.

Was (be-)hindert uns? Was können wir tun? Was ist Chefsache?

Inhalte

  • Patienten mit kognitiven Einschränkungen erkennen, achten, schützen, verstehen, beschäftigen
  • Sektorenübergreifendes Aufnahme- und Entlassungsmanagement
  • Besondere Risiken erkennen und minimieren
  • Orientierung unterstützen
  • Aktivität fördern
  • Zusammenarbeit mit Angehörigen und Ehrenamt
  • Autonomie vs. Selbstbestimmung – die kleine Ethik im Stationsalltag
  • Eigene Grenzen definieren

Zielgruppe

  • Pflegekräfte, Therapeuten, Sozialdienst
  • Methoden
  • Theorie-Input
  • Reflexion Kleingruppenarbeit Dialog

Lernbegleiter
Andrea Kynast
Gerontologin M. A.

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Der hohe Betreuungsbedarf kognitiv beeinträchtigter Menschen beeinflusst die routinierten, auf Effizienz ausgerichteten Stationsabläufe in Akutkrankenhäusern erheblich. Die Mitarbeiter*innen verfügen überwiegend über themenspezifisches Wissen, große Erfahrung und Empathie. Aufgrund der zeitlichen und strukturellen Rahmenbedingungen haben sie jedoch häufig den Eindruck, ihr Wissen im Umgang mit den Patient*innen überhaupt nicht einsetzen zu können.
Im Rahmen des Seminars werden die Mitarbeiter*innen dabei unterstützt, tatsächliche Barrieren zu identifizieren (intrapersonal; räumlich; strukturell; organisational) und Strategien dafür zu entwickeln, wie sie ihre Kompetenzen wirksam einsetzen können.
Sie stellen sich der Frage wie eine „kleine Ethik“ im beruflichen Umfeld aussehen kann und diskutieren, wie sie Möglichkeitsräume dafür im beruflichen Alltag erschließen können.

Gundkurs: Modul I – Sitzposition

Inhalte

  • Was ist Nuad Phaen Boran? Eine neue Qualität der Berührung kennenlernen
  • Kurze, wohltuende und heilsame Berührungen in den Pflegealltag für Menschen mit und ohne Demenz integrieren
  • Gelenke, Strukturen lockern und Blockaden lösen mit Kurzmassagen von 2 bis 10 Minuten Dauer (vorwiegend am sitzenden Kunden)
  • Entspannen mit Akupressurtechniken
  • Meine Wahrnehmung verfeinern: Was spüre ich, wenn ich einen Menschen berühre? Wie tief spüre ich? Welche Informationen bekomme ich dabei und wie kann ich damit umgehen?
  • Dieses Seminar ist in sich geschlossen und kann einzeln gebucht werden. Gleichzeitig ist es als „Modul I – Sitzposition“ Teil der 5-zügigen Fachausbildung zum „Nuad Praktiker in der Altenhilfe“.
  • Aufbaukurse bieten weitere oder vertiefende Praktiken in der Seit- und Rückenlage, sowie einen Abschlusskurs mit Prüfung und Zertifikat

Zielgruppe

  • Alle Mitarbeiter/-innen aus der ambulanten oder stationären Pflege
  • Menschen, die Interesse und Neugierde mitbringen, die Qualität der Berührung neu zu erfahren

Methoden

  • Kurze theoretische Einführung in die Geschichte und die Grundlagen der Technik
  • Im Hauptteil üben und erlernen Sie unter Anleitung effektive Kurzmassagen für Während des Übens und in einer Abschlussrunde tauschen wir uns aus über Ihre Erfahrungen und die Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten im Die Bereitschaft zum wechselseitigen Üben wird bei diesem Kurs vorausgesetzt.
  • Bei der Nuad-Massage wird am bekleideten Körper gearbeitet.

Lernbegleiterin
Heike Pfletschinger, Heilpraktikerin und Nuad-Lehrerin

Gebühr
1.200,00 €, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
Telefon 0711 99787-25
Mail: info@demenz-support-bfs.de

Möchten Sie die kurze Zeit bei Ihren KundInnen mit mehr Tiefe und Zufriedenheit füllen?
Dieses Tagesseminar befähigt Sie, verschiedene Kurzbehandlungen (2 bis 10 Minuten) durchzuführen und ihr Gegenüber dadurch körperlich, emotional und auch seelisch auszugleichen.
Sie erlernen ein großes Repertoire an Massageelementen, die Sie in Form von kleinen Einheiten in Ihre Arbeitsroutine einbauen können.
Einfühlsam werden die Gelenke bewegt, Gewebe und Strukturen werden gelockert und Blockaden gelöst. Unterstützt durch Akupressurtechniken entlang der Energiebahnen wirkt Nuad Phaen Boran bis tief in den feinstofflichen Bereich.
In der Altenhilfe schafft diese Form der Berührung wertvolle Momente, die dazu beitragen, zu bewegen, zu stimulieren, zu harmonisieren und zu entspannen. Beide kommen zur Ruhe und in ihre Mitte – der Gebende und der Empfangende.
Nuad Phaen Boran ist unter vielen Namen bekannt: Traditionelle Thai-Massage, Thai Yoga Massage, Nuad, Nuad Thai, „Passives Yoga“ oder gar „Yoga für Faule“. Direkt übersetzt bedeutet Nuad Phaen Boran „Altehrwürdige Massage“.
Die Wurzeln von Nuad Phaen Boran führen mehr als 2500 Jahre zurück zur ayurvedischen Heilkunst Indiens. Buddhistische Wandermönche brachten diese Kunst nach Thailand, wo sie bis heute einen bedeutenden Aspekt der Traditionellen Heilkunde darstellt.
Teilnehmerstimmen:

  • „Besonders hat mir die Praxisnähe gefallen und dass viele Impulse für die Praxis umsetztbar sind“
  • „Die verschiedenen Massagen waren sehr angenehm.“
  • „Ich fühle mich bestätigt in meiner Art, qualitative Pflege auszuführen.“

Newsletter

Registrieren Sie sich für unseren Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden.


De­menz Sup­port Be­ra­tungs-, Fort­bil­dungs- und Ser­vice GmbH ist ein Service der

Logo Demenz Support Stuttgart