Seminar
Unterstützte Selbsthilfegruppen aufbauen und moderieren

Inhalte

  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Was bewirkt Selbsthilfe?
  • Essentials unterstützter Selbsthilfe(gruppen)
  • Die Rolle der Moderator*innen
  • Stolpersteine und Gefahren
  • Wie eine Gruppe initiieren?
  • Organisatorische Anforderungen
  • Umgang mit Krisen in der Gruppe

Zielgruppe

  • Alle, die Interesse haben, mehr über unterstützte Selbsthilfe für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zu erfahren
  • Alle, die Interesse haben, eine unterstützte Selbsthilfegruppe zu initiieren und zu begleiten

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praxisbeispiele und Erfahrungen
  • Diskussion
  • Konkrete und individuelle Planung von Aktivitäten der Seminarteilnehmer (auch über das Seminar hinaus)
Lernbegleiter

Lernbegleiter
Sylke Kopp, Moderatorin der unterstützten Selbsthilfegruppe "optimenz", consilio Mühlacker
Peter Wißmann, Leiter der Demenz Support Stuttgart

Termin

Termin
24.10.2019, 9:00–17:00 Uhr

Ort

Ort
Seniorenzentrum Martha-Maria
Tiergartenweg 3
70174 Stuttgart
Routenplanung mit Google Maps

Gebuehr

Gebühr
135,00 €, incl. Seminarverpflegung

Anmeldung

Anmeldung
Veranstaltungsnummer: 19-004
Faxformular download PDF

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Selbsthilfegruppen für Menschen mit kognitiven Einschränkungen (Demenz) sind immer noch sehr selten. Doch diejenigen, die es gibt, zeigen eindrucksvoll, welch große Bedeutung und Wirkung sie für betroffene Menschen haben.
Selbsthilfe von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung setzt auf die Kraft der gegenseitigen Unterstützung Gleichbetroffener. Gleichwohl weist sie aber auch einige Besonderheiten auf, die vor allem Aspekte der Gruppenmoderation und der Rolle von Moderator*innen betreffen. Aus diesem Grunde wurde vor einigen Jahren der Begriff der unterstützten Selbsthilfe kreiert. Doch dort, wo man unterstützte Selbsthilfegruppen auf den Weg bringen will, steht man vor einer Reihe weiterer Fragen: Wie nenne ich das Angebot? Wie erreiche ich die gewünschte Zielgruppe? Wie verhindere ich, dass unter dem Namen der Selbsthilfe doch eher Betreuung stattfindet? Welche organisatorischen und finanziellen Aspekte sind zu berücksichtigen? All diese, sowie zahlreiche andere wichtige Fragen wollen wir in unserem Workshop praxisnah bearbeiten.
Ziel ist es, die Teilnehmer*innen zu befähigen, unterstützte Selbsthilfegruppen zu initiieren und zu begleiten.
Denn wenn wir es mit der Teilhabe, Selbstartikulation und Selbstvertretung kognitiv beeinträchtigter Menschen ernst nehmen, dürfen unterstützte Selbsthilfeangebote für diesen Personenkreis, die ihren Namen wirklich verdienen, nicht fehlen.

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